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Nachhaltigkeitsinformationen

Einführung

 

Ende 2019 verabschiedete die Europäische Union die Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor („SFDR"). Als Teil eines globalen und sich weiter entwickelnden Ansatzes zur Nachhaltigkeit, legt die Verordnung den Banken Offenlegungspflichten in Bezug auf die diskretionäre Verwaltung und die von ihnen angebotenen Beratungsdienste auf. Dies betrifft insbesondere:

 

die Transparenz bei der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken
Artikel 6
die Transparenz bei der Bewerbung ökologischer oder sozialer Merkmale
Artikel 8
die Transparenz bei nachhaltigen Investitionen
Artikel 9

Diese Pflichten betreffen die Offenlegung von Informationen auf der Internetseite der Bank, in der vorvertraglichen Dokumentation und im Bericht über die diskretionäre Verwaltung.

Informationen über die Strategien und Prozesse in Bezug auf die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken

Anlageberatung

Seit August 2022 haben wir das Anlegerprofil so erweitert, dass es Ihre Präferenzen für Nachhaltigkeit berücksichtigt.

Im Rahmen der Anlageberatung beschränkt sich Ihr Berater darauf, Produkte aus einer Liste auszuwählen, die von unseren Spezialisten erstellt und vom Ausschuss für Anlageprodukte («CPI») bestätigt wurde. Es wird jedoch zwischen ESG-Produkten und Produkten ohne ESG-Ambitionen unterschieden. Tatsächlich wird heute ein Produkt von der Bank als ESG betrachtet, wenn es als solches von einer anerkannten Stelle und/oder auf der Grundlage seiner SFDR-Klassifizierung anerkannt wird.

  • ESG Investmentfonds und ETFs (Exchange Traded Funds) :
    • Fonds, die im Sinne der SFDR-Verordnung als «Artikel 9» (mit einem definierten Nachhaltigkeitsziel) eingestuft sind.
      oder
    • Fonds, die im Sinne der SFDR-Verordnung als «Artikel 8» (Förderung von ESG-Merkmalen) eingestuft sind und über ein von LuxFlag (ESG, Umwelt) oder Febelfin (Towards Sustainability) ausgestelltes Siegel verfügen.
  • Anleihen: Spezifisches Siegel für grüne und soziale Anleihen: ICMA Green Bond Principles / ICMA Social Bonds Principles.
  • Strukturierte Produkte: Derzeit hat die Bank beschlossen, strukturierte Produkte nicht als ESG zu klassifizieren. 
  • Aktien: N/A (die Bank gibt keine Anlageberatung zu Aktien).

Auf diese Weise verfügen wir über ein transparentes Verfahren, um ein Produkt als ESG einzustufen. Diese Produkte sind auf unseren Auswahllisten deutlich hervorgehoben, auf die Ihr Berater im Rahmen einer Anlageberatung zurückgreift, bei der Sie über den ESG-Charakter des Produkts informiert werden.

Diskretionäre Verwaltung

Im Rahmen der Vermögensverwaltung werden wir von einem externen Dienstleister beraten und die Produktauswahl beschränkt sich auf Investmentfonds.

Durch die Auswahl von Investmentfonds mit robusten Prozessen zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken, einschließlich der Überwachung von Nachhaltigkeitskontroversen und Nachhaltigkeitsindikatoren, berücksichtigt das Auswahlteam unseres externen Dienstleisters Nachhaltigkeitsrisiken. Diese Nachhaltigkeitsrisiken werden in all unseren Anlagerichtlinien berücksichtigt. Die in Artikel 6 der oben genannten Verordnung aufgelisteten Anlagerichtlinien beziehen sich nicht in erster Linie auf Fonds, die ein nachhaltiges Anlageziel verfolgen oder ökologische oder soziale Kriterien bewerben.

Für diese Anlagerichtlinie werden die Kriterien der Europaïschen Union bezüglich nachhaltiger Wirtschaftstätigkeiten im Bereich der Umwelt durch die zugrunde liegenden Anlagen nicht berücksichtigt.

Nichteinbeziehung nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen

Die Bank berücksichtigt ab dem 10. März 2021 im Rahmen ihrer Anlageberatung keine nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren. Die zur Identifizierung und Priorisierung der nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren benötigten Informationen sind derzeit nicht in ausreichender Qualität und Quantität verfügbar. Die Bank sucht nach einer Lösung, um die Verfügbarkeit und Qualität dieser von den jüngsten Rechtsvorschriften geforderten Informationen zu überprüfen.

 

 

Informationen über die Vergütungspolitik im Zusammenhang mit der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken

Die Vergütungspolitik der Banque Raiffeisen wurde aktualisiert, insbesondere im Hinblick auf die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken. Angesichts des umsichtigen und konservativen Ansatzes der Bank beim Risikomanagement und der sehr begrenzten Höhe der variablen Vergütung hat die von der europäischen Transparenzverordnung SFDR geforderte Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken keine Auswirkungen auf die Vergütungspolitik der Bank.

 

Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungen

Offenlegung von Produktinformationen für Finanzprodukte, mit denen ökologische oder soziale Merkmale beworben werden (Art. 8)

Diese Kategorie betrifft Finanzprodukte die ökologische oder soziale Merkmale bewerben, aber keine nachhaltigen Investitionen anstreben. Die vollständigen nachhaltigkeitsbezogenen Offenlegungen finden Sie hier

 

Offenlegung von Produktinformationen für Finanzprodukte, mit denen nachhaltige Investitionen angestrebt werden (Art. 9)

Diese Kategorie betrifft Finanzprodukte die ein nachhaltiges Investitionsziel anstreben. Die vollständigen nachhaltigkeitsbezogenen Offenlegungen finden Sie hier

Europäische Taxonomie – Konforme Wirtschaftstätigkeiten von Banque Raiffeisen

2019 wurde der Grüne Deal für Europa von der Europäischen Union ins Leben gerufen. Dieses Paket von Gesetzestexten zeichnet sich durch eine Verordnung aus: die Europäische Taxonomie.

Diese EU-Verordnung hat zum Ziel, die Wirtschaftstätigkeiten von Unternehmen sowie von Finanzinstituten gehaltene Vermögenswerte, gemäß den von der Europäischen Kommission festgelegten Kategorien und Kriterien zu klassifizieren. Dieser Text beabsichtigt den Anstieg und die Umleitung von Kapitalflüsse hin zu grünen und nachhaltigen Investitionen und Projekten (im Einklang mit den Klima- und Umweltzielen der Europäischen Union für 2030), mit dem Ziel die Klima-Transition zu unterstützen, nachhaltiges und integratives Wachstum zu fördern und Greenwashing-Praktiken zu unterbinden.

Da die Aktivitäten eines Bankinstituts nicht in der Liste, der in der Europäischen Taxonomie enthaltenen Kategorien entsprechen, hat Banque Raiffeisen bisher keine Wirtschaftstätigkeiten, die unter diese Verordnung fallen.

Banque Raiffeisen ist jedoch als Unternehmen von der europäischen Taxonomie betroffen. Aufgrund ihres Status als nicht unter die Non-Financial Reporting Directive - NFRD fallendes Institut wird die Bank jedoch nicht zu der ersten Welle europäischer Finanzinstitute gehören, die ab 2024 eine Taxonomieanalyse auf Portfolioebene durchführen müssen. So werden in den kommenden Jahren die Portfolios der Bank auf EU Taxonomie Konformität analyisiert, und die Ergebnisse, die sich auf das Jahr 2025 beziehen, werden, wie in der Verordnung vorgesehen, im Jahr 2026 veröffentlicht.

Regelmäßiger Bericht zur Portfoliobewertung

Sobald der gesetzliche und verordnungsrechtliche Rahmen es erfordern, werden in den regelmäßigen Bericht zur Portfoliobewertung zusätzliche Informationen in Bezug auf die Bewerbung ökologischer oder sozialer Merkmale und nachhaltige Investitionen aufgenommen.

Was Versicherungen betrifft, die Verpflichtungen zur Veröffentlichung von Nachhhaltigkeitsinformationen finden Sie hier